| Gegenstand | (1) Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. (2) Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Kultur, der Erziehung, der Volks- und Berufsbildung, des Wohlfahrtswesens sowie die selbstlose Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind. (3) Der Gesellschaftszweck wird verwirklicht insbesondere durch - die Unterhaltung eines Inklusionsbetriebs im Sinne des § 68 Nr. 3. c) AO / § 215 Abs. 1 SGB IX mit einer Quote der Beschäftigten besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen im Sinne des § 215 Abs. 1 SGBI X von mindestens 40%; - die Ausstellungen „Dialog im Dunkeln" und „Dialog im Stillen"; - sowie vergleichbare Angebote, Seminare und Workshops. (4) Die Angebote zur Förderung der gesellschaftlichen und beruflichen Integration von Menschen richten sich speziell an Menschen, die aufgrund von Behinderung, Herkunft, Religion, Kultur oder Alter von Diskriminierung bedroht sind und keine Chancengleichheit in unserer Gesellschaft besitzen. Gleichzeitig wird die Allgemeinheit durch den Besuch der Ausstellungen „Dialog im Dunkeln", "Dialog im Stillen" und "Dialog mit der Zeit" und ähnliche Angebote für die Belange behinderter Menschen sowie für die Anforderungen einer "inklusiven Gesellschaft" sensibilisiert. Indem blinde Menschen sehende Besucher durch unterschiedliche lichtlose Erlebniswelten führen, wird die Kompetenz der blinden Mitarbeiter hautnah erlebbar und die eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten jenseits der Augen geschärft. Denselben bzw. ähnlichen Rollentausch erleben Besucher in der Ausstellung "Dialog im Stillen". Dieses kulturell und pädagogisch wertvolle Angebot wird ergänzt durch die Ausstellung „Casino for Communication", in der es spielerisch um die Erprobung sozialer und kommunikativer Kompetenzen geht, und z.B. „Dinner im Dunkeln", "Brunch im Stillen" und weitere Formate, wo mittels eines Restaurantbetriebes im Dunkeln oder im Stillen blinde und gehörlose Servicekräfte arbeiten und die Sinne der Teilnehmer auf die Probe stellen. Ferner richten sich Seminarangebote unter anderem an Vertreter von Organisationen, von öffentlichen Einrichtungen, der Politik und andere Multiplikatoren, die gezielt die individuelle Erfahrung nach dem Besuch der Ausstellungen vertiefen, reflektieren und damit nachhaltig sichern. Hier wird der Sinn für inklusive Ansätze erarbeitet bzw. vertieft. |