Amtsgericht Charlottenburg
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Abruf vom 24.03.2024
HRB 238166 B
Num-
mer
der
Ein-
tra-
gung
a) Firma
b) Sitz, Niederlassung, inlän-
dische Geschäftsanschrift,
empfangsberechtigte Person,
Zweigniederlassungen
c) Gegenstand des Unterneh-
mens
Grund- oder
Stammkapital
a) Allgemeine Vertretungsrege-
lung
b) Vorstand, Leitungsorgan, ge-
schäftsführende Direktoren,
persönlich haftende Gesell-
schafter, Geschäftsführer, Ver-
tretungsberechtigte und beson-
dere Vertretungsbefugnis
Prokura
a) Rechtsform, Beginn, Satzung
oder Gesellschaftsvertrag
b) Sonstige Rechtsverhältnisse
a) Tag der Ein-
tragung
b) Bemerkun-
gen
1
2
3
4
5
6
7
1
a)
Oase für Ur-Produktion, soziale
Dreigliederung und Ideen gUG
(haftungsbeschränkt)
b)
Berlin
Geschäftsanschrift:
c/o Peter Karl Wolfgang Exner,
Fehrbelliner Straße 6, 10119 Ber-
lin
c)
Zweck der gUG ist: Förderung der
Volks- und Berufsbildung.
Der Zweck der gUG wird geför-
dert insbesondere durch: Durch-
führung von Bildungstätigkeit zu
(1) Ur-Produktion (Landwirt-
schaft, Handwerk, Hauswirt-
schaft)
(2) Sozialkunde (Dreigliederung)
(3) Innovation (Ideen).
200,00 EUR
a)
Ist ein Geschäftsführer bestellt, so
vertritt er die Gesellschaft allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt,
wird die Gesellschaft gemeinschaft-
lich durch zwei Geschäftsführer oder
durch einen Geschäftsführer in Ge-
meinschaft mit einem Prokuristen
vertreten.
b)
Geschäftsführer:
1.
Exner, Peter Karl Wolfgang,
*XX.XX.1959, Berlin
mit der Befugnis die Gesellschaft al-
lein zu vertreten
mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit
sich selbst oder als Vertreter Dritter
abzuschließen
a)
Gesellschaft mit beschränkter Haf-
tung
Gesellschaftsvertrag vom:
14.12.2021 mit Änderung vom
21.01.2022 in § 1 (Firma)
a)
26.01.2022
Treibert
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mer
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Ein-
tra-
gung
a) Firma
b) Sitz, Niederlassung, inlän-
dische Geschäftsanschrift,
empfangsberechtigte Person,
Zweigniederlassungen
c) Gegenstand des Unterneh-
mens
Grund- oder
Stammkapital
a) Allgemeine Vertretungsrege-
lung
b) Vorstand, Leitungsorgan, ge-
schäftsführende Direktoren,
persönlich haftende Gesell-
schafter, Geschäftsführer, Ver-
tretungsberechtigte und beson-
dere Vertretungsbefugnis
Prokura
a) Rechtsform, Beginn, Satzung
oder Gesellschaftsvertrag
b) Sonstige Rechtsverhältnisse
a) Tag der Ein-
tragung
b) Bemerkun-
gen
1
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7
Die gUG sieht einen großen Be-
darf, dem beruflichen Ausbil-
dungswesen etwas Neues hinzu-
zufügen. Viele junge Menschen
wollen selbstbestimmt sich in der
Gesellschaft, und so auch in der
Arbeitswelt bewegen.
Die gUG findet es auch sittlich
geboten, dass Fachpraktische Be-
rufsausbildungen gegenüber aka-
demischen Ausbildungen gleich-
wertig gehandhabt werden. Aus-
bildungen sollen auch nicht vor-
rangig auf lohnabhängige und
weisungsabhängige
Beschäftigungsverhältnisse vorbe-
reiten, sondern zum selbstständi-
gen Unternehmertum befähigen.
Dafür werden Fachtechnik und
Betriebsorganisation (1), Sozial-
kunde (2) und Ideen (3) die der
Unternehmer braucht, gleicherma-
ßen in Theorie und Praxis vermit-
telt.
(Zweck 1)
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Ein-
tra-
gung
a) Firma
b) Sitz, Niederlassung, inlän-
dische Geschäftsanschrift,
empfangsberechtigte Person,
Zweigniederlassungen
c) Gegenstand des Unterneh-
mens
Grund- oder
Stammkapital
a) Allgemeine Vertretungsrege-
lung
b) Vorstand, Leitungsorgan, ge-
schäftsführende Direktoren,
persönlich haftende Gesell-
schafter, Geschäftsführer, Ver-
tretungsberechtigte und beson-
dere Vertretungsbefugnis
Prokura
a) Rechtsform, Beginn, Satzung
oder Gesellschaftsvertrag
b) Sonstige Rechtsverhältnisse
a) Tag der Ein-
tragung
b) Bemerkun-
gen
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7
Unter Urproduktion versteht die
gUG diejenigen Erzeugnisse, die
für den täglichen Bedarf
an erster Stelle notwendig sind;
Ernährung, ein Dach über dem
Kopf, Mobilität. Die gUG lehrt
Gartenbau, Baugewerbe, Fahrrad-
mechanik, Hauswirtschaft.
Konkrete Maßnahmen zu (1)
(1.1) Die gUG gibt selber Work-
shops.
(1.2) Die gUG bietet Praktika in
eigenem Projektunterricht. Das
können Schülerpraktika und Be-
rufspraktika sein.
(1.3) Sie konzipiert und baut be-
rufliche Ausbildungsgänge mit
anerkannten Abschlüssen auf.
(1.4) Sie setzt einen Schwerpunkt
in der Betriebswirtschaft und im
selbstständigen Arbeiten.
(1.5) Sie erwirkt Zug um Zug die
notwendigen behördlichen Einzel-
genehmigungen und staatlichen
Anerkennungen.
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gung
a) Firma
b) Sitz, Niederlassung, inlän-
dische Geschäftsanschrift,
empfangsberechtigte Person,
Zweigniederlassungen
c) Gegenstand des Unterneh-
mens
Grund- oder
Stammkapital
a) Allgemeine Vertretungsrege-
lung
b) Vorstand, Leitungsorgan, ge-
schäftsführende Direktoren,
persönlich haftende Gesell-
schafter, Geschäftsführer, Ver-
tretungsberechtigte und beson-
dere Vertretungsbefugnis
Prokura
a) Rechtsform, Beginn, Satzung
oder Gesellschaftsvertrag
b) Sonstige Rechtsverhältnisse
a) Tag der Ein-
tragung
b) Bemerkun-
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Die gUG baut bei ihrer Methodik
auf den Erfahrungen der Gesell-
schafter auf. Das sind Städtisches
Gärtnern, Städtisches Mikrokli-
ma und Tropenfrüchte, belastete
Stadtböden, Nutzung von öffentli-
chem Gelände und die Begegnung
mit dem sozialen Umfeld; Praxis
und Lehrtätigkeit im Baugewerbe;
ökologischer Wandel in der Mo-
bilitätsbranche, Lebenserfahrung.
Sie wird die entsprechend qualifi-
zierten Fachdozenten heranholen.
(Zweck 2)
Die gUG sieht die Notwendig-
keit den Sozialkundeunterricht
zu erweitern. Zum klassischen
Lernstoff, nämlich wie das gesell-
schaftliche Zusammenleben, der
Staat, die 5 Säulen des Sozialsys-
tems usw. funktionieren, will sie
mit ihrer Lehre weiteren und kom-
plizierter werdenden Gesellschaft-
lichen Herausforderungen gerecht
werden. Die Staatengemeinschaf-
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dische Geschäftsanschrift,
empfangsberechtigte Person,
Zweigniederlassungen
c) Gegenstand des Unterneh-
mens
Grund- oder
Stammkapital
a) Allgemeine Vertretungsrege-
lung
b) Vorstand, Leitungsorgan, ge-
schäftsführende Direktoren,
persönlich haftende Gesell-
schafter, Geschäftsführer, Ver-
tretungsberechtigte und beson-
dere Vertretungsbefugnis
Prokura
a) Rechtsform, Beginn, Satzung
oder Gesellschaftsvertrag
b) Sonstige Rechtsverhältnisse
a) Tag der Ein-
tragung
b) Bemerkun-
gen
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ten verwandeln sich derzeit in ei-
ne Weltgemeinschaft. Nur ein Teil
der Akteure ist demokratisch legi-
timiert. Viele Akteure haben an-
dere Zugänge, durch die sie Ein-
fluss ausüben. Die gUG hat den
Anspruch, die gesellschaftlichen
Realitäten verständlich und durch-
schaubar zu machen.
(2.1) Die Zugänge, durch welche
- jenseits von aktiver und passi-
ver Beteiligung an Wahlen, dem
Einwirken auf die Abgeordneten -
Einfluss in der Gesellschaft Reali-
tät wird, werden nachfolgend "Or-
gane" genannt. (Die Organe des
sozialen Organismus).
Einige Beispiele für Organe,
durch welche die Einflüsse gesell-
schaftlich wirksam werden: In der
Arbeitswelt: Interessenverbände,
in der Politischen Welt: Bürger-
bewegungen, Bürgerbeteiligun-
gen, in der Wertewelt: Schulen,
Akademieen, Institute, Stiftungen,
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schäftsführende Direktoren,
persönlich haftende Gesell-
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tretungsberechtigte und beson-
dere Vertretungsbefugnis
Prokura
a) Rechtsform, Beginn, Satzung
oder Gesellschaftsvertrag
b) Sonstige Rechtsverhältnisse
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b) Bemerkun-
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Hochschulen, Vereine, Foren, Hu-
b's, Netzwerke, Individuen...
(2.2) Die offene Gesellschaft, zu
der sich unser Land, die BRD
bekennt, lebt vom öffentlichen
Diskurs, dem Gespräch (zuhören
und reden). Es redet jedoch nicht
buchstäblich jeder Mensch mit je-
dem Menschen. Vielmehr voll-
zog sich eine Erweiterung des Hö-
rens zum Politikjournalismus, -
und des Sprechens zur Bürgerbe-
wegung. Dieses große Ohr und
diesen großen Mund nennen wir
hier das Volksohr und den Volks-
mund. Der politische Organismus
hat diese Organe für sein Funk-
tionieren hervorgebracht. Sie sind
da. Politikjournalismus und Bür-
gerbeteiligung sind real wirken-
de Bestandteile unseres gesell-
schaftlichen Zusammenlebens ge-
worden. Hier sieht die gUG einen
notwendigen Bestandteil der prak-
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Zweigniederlassungen
c) Gegenstand des Unterneh-
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b) Sonstige Rechtsverhältnisse
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tischen Ausbildung in der Sozial-
kunde.
Konkrete Maßnahmen zu (2)
(2.3) Die gUG will die oben be-
schriebene Sozialkunde in Form
von Projektunterricht aus eige-
nen Kapazitäten und mit bestellten
Dozenten umsetzen.
(Zweck 3)
Die gUG will durch ihre Bil-
dungstätigkeit die Kreativität för-
dern und eine Ideenschmiede sein.
Dieses sensible, wichtige Bil-
dungsziel wird nachfolgend durch
drei Beispiele von öffentlich rele-
vanten, noch zu findenden prakti-
schen Ideenbeleuchtet:
(3.1) Man stelle sich vor, es wer-
den in Berlin Maronenbäume
gepflanzt. Ein ausgewachsener
Baum ernährt eine Person. Wenn
ein signifikanter Anteil der Nah-
rung unter Bäumen aufgelesen
wird, wird weniger Nahrung ge-
kauft. Das drückt auf den Umsatz
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empfangsberechtigte Person,
Zweigniederlassungen
c) Gegenstand des Unterneh-
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schäftsführende Direktoren,
persönlich haftende Gesell-
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oder Gesellschaftsvertrag
b) Sonstige Rechtsverhältnisse
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b) Bemerkun-
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und führt in der Bilanz zu Ab-
schwung. Wie geht die Idee eines
Wirtschaftslebens, wo eine res-
sourcenfreie Umsonstnahrung,
ebenso wie Langlebigkeit abge-
schriebener Güter, statt Obsoles-
zenz, als wirtschaftlicher Erfolg
in die volkswirtschaftliche Bilanz
eingehen?
(3.2) Die Plätze unter den Brü-
cken Berlins sind mit obdachlo-
sen Menschen ausgebucht. Wo
gehen diese Leute aufs Klo? Wo
waschen sie sich? Wie geht ein
(niedrigschwelliges? sozialgerech-
tes?) Wohnen, das mit der Gesell-
schaft kompatibel ist? Wie könn-
ten solche "Häuser" aussehen?
(3.3) Wirtschaften führte immer
wieder zum Wettbewerb unter Na-
tionen. Das ist gefährlich. Kann
ein Wirtschaften gefunden wer-
den, welches Länder und Konti-
nente nicht in gefährliche Wettbe-
werbe bringt, sondern stattdessen
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b) Bemerkun-
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die Wirtschaft von der Geopolitik
trennt?
Gibt es überhaupt Ideen? - Ja, wir
wissen, dass es auf der Welt Ideen
gibt.
Kann ich Ideen anfassen? - Nein,
aber sie sind dennoch da.
Ich kann sie nicht anfassen, sie
sind keine materielle Sache, was
sind sie dann? - Sie sind eine geis-
tig vorhandene Sache.
Kann ich an sie hingelangen? - Ja,
denn wir wissen, dass Menschen
an Ideen gelangt sind.
Kann ich den Weg zu den Ideen
auch lehren? - Hier brechen wir
den Disput ab, denn er sprengt
sonst den Rahmen.
Konkrete Maßnahmen zu (3)
(3.4) Die gUG will das Bildungs-
ziel "Kreativität" erreichen, indem
sie bei der Ausbildung der Men-
schen in Anlehnung an die Wal-
dorfpädagogik und die Anthropo-
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schäftsführende Direktoren,
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a) Rechtsform, Beginn, Satzung
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b) Bemerkun-
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sophie die Freiheitsgrundsätze der
Individualität zu Grunde legt.
(3.5) Sie achtet den individuel-
len Impuls jedes Schülers und gibt
ihm Freiraum, etwa durch selbst
bestimmbare Jahresarbeiten.
(3.6) Die gUG baut darauf, dass
es geistige Bereiche gibt, aus de-
nen umfassendere Empfindungen
für Lebenswerte und Ideen kom-
men. Daher legt sie die körperli-
che, seelische und geistige Unver-
sehrtheit des Menschen zu Grun-
de (Vergleich Grundgesetz Arti-
kel 2.2. "Das Recht auf körper-
liche Unversehrtheit wird versi-
chert". Das Recht auf seelische
und geistige Unversehrtheit fehlt.
(noch?)).
Der durch die Gesellschafter an-
gestrebte Bildungsauftrag ist be-
rufsbildend und allgemeinbildend.
(4) Weiteres zur Umsetzung der
angestrebten Bildungsmaßnahmen
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(4.1) Die personelle Entwicklung
der gUG wird sich nach dem Be-
darf und nach den Möglichkeiten
richten.
(4.2) Notwendige behördliche Ge-
nehmigungen und staatliche An-
erkennungen werden Zug um Zug
erwirkt.
(4.3) Die gUG führt allgemein zu-
gängliche kostenfreie Veranstal-
tungen zur Dreigliederung durch.
(5) Besonderes gemeinnütziges
Alleinstellungsmerkmal
(5.1) Viele junge Menschen
möchten sich zuerst über die Ge-
sellschaft orientieren, sich einen
Überblick verschaffen, den so-
zialen Organismus verstehen und
das Spektrum der eigenen Mög-
lichkeiten kennenlernen, bevor sie
sich über ihre Lebensweise inner-
halb
derselben entscheiden. Sie wollen
ihre Ideale verwirklichen und ih-
ren eigenen Platz im Leben bau-
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en. Das Liefern und Anbieten ei-
nes brauchbaren umfassenden Ge-
sellschaftsbildes - für junge Men-
schen im ausbildungsrelevanten
Lebensabschnitt, ist der zusam-
menfassende Zweck der gUG. Da-
bei soll die ermüdende theoreti-
sche Stoffvermittlung im ausge-
wogenen Verhältnis mit dem er-
frischenden praktischen Tun ste-
hen. Im Vergleich mit den einge-
richteten "Orientierungsstufen" im
Bildungssystem könnte es auch
als ein "sehr umfassendes Orien-
tierungsangebot" bezeichnet wer-
den.
(5.2) Die dreigegliederte Gesell-
schaftsdarstellung haben wir hier-
für gewählt. Die Dreigliederung
sehen wir auch als eine Handrei-
chung zur Bewältigung von Ge-
gensätzen (etwa die sogenannten
"Spaltungen"). Ein starker Gegen-
satz sind die
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Forderungen nach persönlichen
Freiheiten gegenüber den auftre-
tenden Verbindlichkeiten in der
Gesellschaft. Die Kunst liegt nach
Auffassung der gUG in der kon-
struktiven Verortung von Gegen-
sätzen.
(5.3) Das Ausbildungsangebot
soll ganz praktisch die Fähigkei-
ten für ein souveränes Leben in-
nerhalb der drei Glieder ausbil-
den: Wirtschaftsleben/Beruf,
Rechtsleben/Politische Mitgestal-
tung, Geistesleben/Individueller
Freiraum.
(5.4) Diese unterschiedlichen
Glieder erfordern jeweils ihre ei-
gene Didaktik.
(5.4.1) Es gibt die Vorstellung,
dass das Wirtschaftsleben (1) sich
aus Hauswirtschaft, Betriebswirt-
schaft und Volkswirtschaft zu-
sammensetzt. Wir lehren insbe-
sondere auch die Hauswirtschaft
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(Oıĸovoµia/Ökonomia). Das Wort
Ökonomie kommt aus dem
Altgriechischen. Dort bedeutete
es Hauswirtschaft. Diese kleins-
te ökonomische Einheit bietet die
praktische Grunderfahrung, in der
das wirtschaftliche Handeln in sei-
ner reinen Urform vorhanden ist.
Die Hauswirtschaft sehen wir als
eine ökonomische Einheit, die
wiederum ein Teil eines größeren
Wirtschaftskreises, und der sei-
nerseits Teil eines noch größeren
Wirtschaftskreises ist.
(5.4.2) Im Rechtsleben (2) sehen
wir das "Üben in Kommunikati-
on" als zentrale Zusammenfas-
sung unseres Bildungsangebotes.
Hier geht es um permanente Über-
einkünfte bezüglich der Aufgaben
und Regelungen der Menschen,
die zusammen die Gesellschaft
ausmachen.
(5.4.3) Im Geistesleben (3) bauen
wir mit unserer Pädagogik auf der
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Menschenkunde von Rudolf Stei-
ner auf. Wir sehen in individueller
Persönlichkeitsentwicklung (Hu-
manismus) einen Lebenszweck.
Gleichzeitig glauben wir daran,
dass sich aus dieser Quelle Ideen
finden und umsetzen lassen.
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