| Gegenstand | Die Förderung der Bildung, insbesondere der politischen und kulturellen Bildung; die Förderung von Kunst und Kultur; die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens. Im Vordergrund steht die Vermittlung politischer Inhalte und demokratischer Handlungsformen durch Kunst, Recherche, Begegnung, Austausch und die direktere Erprobung von politisch/ künstlerischer Partizipation unter Anleitung von Workshopgeber*innen. Außerdem liegt der Gesellschaft insbesondere die Förderung von Mädchen und Frauen am Herzen. Hierzu sollen neben den Workshops, und Veranstaltungen zur politischen Bildung zusätzlich Salons und Begegnungsräume im Speziellen für Frauen und Mädchen geschaffen werden.
Die Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch das Projekt „Radikale Töchter Akademie“ und deren Bildungsworkshops mit dem Kernthema politische Aktionskunst und politischer Teilhabe im demokratischen Staatswesen. Die Workshops schlagen eine Brücke von der politischen Bildung hin zur kulturellen Bildung. Aktionskunst als Schnittmenge zwischen Kunst und Politik, zwischen Bildung und selbst aktiv werden. Die Workshops interpretieren politische Bildung als inhaltsbezogene Mobilisierung, Erprobung von Selbstwirksamkeit und Inspiration zur Beteiligung an politischen Prozessen und Mitgestaltung der eigenen sozialen Umgebung. In den Workshops lernen die TeilnehmerInnen mit einfachen Mitteln, wie man sich effektiv politisch Gehör verschafft. Wir ermutigen Menschen dazu, sich mit Humor, Kreativität, Provokation und Radikalität für die Stärkung der Demokratie einzusetzen. Vermittlung und Weitergabe von Methoden der Aktionskunst gehören dabei neben der unbedingten Aufforderung zur Einmischung und Partizipation zum Kern des Programms. Außerdem möchte Radikale Töchter mit ihren Workshops die demokratischen Strukturen stärken und die aktive Beteiligung der Bevölkerung an politischen Prozessen fördern. Darüber hinaus organisiert die Gesellschaft Podiumsdiskussionen und öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen politischen Themen, um den Dialog und die Auseinandersetzung mit zentralen Fragestellungen der Demokratie zu fördern. Ergänzend werden Materialien entwickelt und verbreitet, die Bürger*innen zu politischer Teilhabe und zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ermutigen.
Radikale Töchter verfolgen das Ziel, Kunst und Kultur als wirkungsvolle Mittel zur gesellschaftlichen Reflexion und Partizipation einzusetzen. Dieses Ziel wird insbesondere durch die Umsetzung kreativer Aktionskunst Projekte im öffentlichen und digitalen Raum erreicht, die aktuelle gesellschaftliche und politische Themen aufgreifen und bearbeiten. Radikale Töchter arbeiten zusammen mit Künstler*nnen, Pädagog*nnen, Journalist*nnen, Wissenschaftler*nnen, Filmemacher*nnen und anderen qualifizierten Personen. Ziel des Projektes ist es, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die repräsentative Demokratie als etwas, das sie mitgestalten können, näherzubringen. Das deutsche Grundgesetz ist die Grundlage aller Arbeit von Radikale Töchter. Die politische Bildung findet in verschiedenen Formaten und für unterschiedliche Zielgruppen statt (Schüler*nnen, Auszubildende, Schul- und Geschäftsleitungen, Angestellte, Selbstständige, Studierende und Professor*nnen u.v.m.). Angeboten werden mehrstündige bis mehrtägige kreative Bildungsworkshops. Als weitere Projekte werden regelmäßige Salons mit Input von Expert*innen veranstaltet. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Dokumentation der Workshops und der darin entstandenen Ansätze, Aktionen und Ideen. Der aktivierende Inhalt der Arbeiten dient zusätzlich dem Zweck der Ermutigung und Partizipation an demokratischen Prozessen. |