| Gegenstand | Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Bildung und Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, die Förderung der Jugendhilfe, die Förderung von Wissenschaft und Forschung und der Kunst und Kultur. Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben von Ausbildungsstätten, Seminaren, Akademien, Kongressen, Fortbildungsreihen, Weiterbildungsangeboten, Forschungsvorhaben, wissenschaftlichen Arbeitsgruppen und vergleichbaren Einrichtungen und Vorhaben auf dem Gebiet der Pädagogik. Dazu betreibt die Gesellschaft in Berlin ein Seminar zur beruflichen und freiberuflichen Qualifizierung von Erzieher*innen mit dem Ausbildungsabschluss Waldorferzieher*in. Die Gesellschaft führt pädagogische Qualifizierungsmaßnahmen, die je nach Art und Umfang mit entsprechenden Testaten oder Zertifikaten abgeschlossen werden können, mit dem Ziel durch, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, im Sinne der Waldorfpädagogik als Kindergärtner*innen, Erzieher*innen, Hortner*innen, Tagesbetreuer*innen, Tageseltern, oder Mitarbeiter*innen in Tagespflegeeinrichtungen, Pflegestellen oder Einrichtung der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe erfolgreich tätig werden zu können. Dazu zählt auch der Erwerb der erforderlichen Fähigkeiten, um diese oder vergleichbare Einrichtungen erfolgreich konzipieren, begründen und betreiben zu können. Die Gesellschaft übt ihre Tätigkeit auch dadurch aus, dass sie die an ihren Bildungsangeboten teilnehmenden Studenten*innen und Seminaristen*innen an ihren jeweiligen Arbeitsorten aufsucht, um mit diesen zusammen dort konkret in der pädagogischen Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen praktische Erfahrungen zu sammeln, um eine darauf reflektierende Qualifizierung zu befördern. In Hinblick auf künstlerische Schwerpunkte in der Waldorfpädagogik führt die Gesellschaft auch kulturelle Veranstaltungen in der Form von instrumentalmusikalischen und Gesangsdarbietungen, bewegungskünstlerischen Aufführungen (Eurythmie), rezitationskünstlerischen und lyrischen Vorträgen sowie der Präsentationen von Produkten der Malerei, Bildhauerei und des Kunsthandwerks durch. Die Gesellschaft führt auch wissenschaftliche und bildungspolitische Veranstaltungen in der Form von Tagungen, Kongressen, Kolloquien, Arbeitsgruppen, Lehrgängen, Fernlehrgängen, Webinaren und vergleichbaren Angeboten durch. Die Gesellschaft führt selber die wissenschaftliche Erforschung von anthroposophischen, sozialen, pädagogischen und heilpädagogischen Fragen auf dem Gebiet der Erziehung zur Freiheit und liebevollen Begleitung von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen durch. Sie regt vergleichbare Forschungsvorhaben bei ihren Dozenten*innen und Studenten*innen an und fördert und begleitet diese. Die Forschungsergebnisse werden jeweils in geeigneter Form der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht bzw. als Unterrichtsmaterialien verwendet. Die Gesellschaft fördert nach Kriterien, die in gesonderten Richtlinien für ihre Ausbil-dungsförderung festgelegt werden, und unter nachvollziehbaren Voraussetzungen auf deren Antrag Teilnehmende, die die Bildungsangebote der Gesellschaft wahrnehmen wollen, diese aber nicht, noch nicht oder nicht vollständig aus eigenen Mitteln bezahlen können und für die auch keine Förderung durch Dritte in Anspruch genommen werden kann unter den in der Abgabenordnung (§ 53 AO) für mildtätige Zwecke geregelten Voraussetzungen. Sie vergibt zu diesem Zweck Stipendien oder Studiendarlehen und richtet einen Ausbildungsfonds ein, der u.a. aus Spenden gefüllt und gespeist werden soll. |